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Freie Berufe im Saarland

für den Einzelnen und für das Gemeinwohl

4. Saarländischer Fachkräftegipfel

Ausbildung modern denken – Chancen und Wege zum Berufsabschluss für Jugendliche und junge Erwachsene über 18

Mittwoch, 30. September 2026,
09:00 bis 13:00 Uhr im Staatstheater Saarbrücken
Einlass ab 08:30 Uhr  

Ein besonderer Fokus liegt beim diesjährigen Fachkräftegipfel auf Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die nach der Schulzeit zunächst keine klassische duale oder schulische Ausbildung begonnen haben und inzwischen älter als 18 Jahre sind. Gemeinsam möchten wir der Frage nachgehen, wie Betriebe und junge Erwachsene wirksame, flexible und praxisnahe Wege zu einem anerkannten Berufsabschluss gestalten können.

Dabei sollen sowohl die reguläre Erstausbildung als auch ergänzende Instrumente wie Teilqualifizierung, Validierung, Teilanerkennung und bestehende Fördermöglichkeiten in den Blick genommen werden. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Ausbildung auch in unterschiedlichen Lebenssituationen attraktiv, realistisch und erfolgreich gestaltet werden kann.

Ihre Erfahrungen, Anforderungen und Ideen sollen ausdrücklich in die Veranstaltung einfließen. Auch bestehende Schwierigkeiten, Hemmnisse und Kritikpunkte möchten wir gemeinsam aufgreifen und in Richtung konkreter Lösungswege weiterentwickeln.


Freie Berufe


In Deutschland sind die sogenannten Freien Berufe dadurch gekennzeichnet, dass sie aufgrund besonderer beruflicher Qualifikation persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig geistig-ideelle Leistungen erbringen…

Freie Berufe in Zahlen


Zuverlässiges Indiz für den Beitrag der Freien Berufe zur Wirtschaftsleistung im Saarland ist der Anteil von rund 3,80 Milliarden Euro am Gesamtumsatz aller Wirtschaftszweige in Höhe von rund 104,51 Milliarden Euro. Damit erwirtschaften die Freien Berufe 3,64 Prozent des Gesamtumsatzes im Saarland…

Freie Berufe in Kammern und Verbänden


Wegen ihrer Allgemeinwohlbindung unterliegen die Freien Berufe in Deutschland in aller Regel besonderen berufsrechtlichen Bindungen nach Maßgabe der staatlichen Gesetzgebung und/oder des von ihrer jeweiligen Berufsorganisation…

Aktuelles


Freiberufler-Ticker vom 18. September 2026

AG Mittelstand fordert steuerliche Entlastung für Personenunternehmen

Die AG Mittelstand wandte sich mit einem gemeinsamen Schreiben ihrer zehn Mitgliedsverbände, darunter der BFB, unter anderem an die Fraktionsvorsitzenden sowie die finanz- und haushaltspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Regierungsparteien im Deutschen Bundestag. Anlass ist der vom Bundeskabinett Anfang September 2026 verabschiedete Entwurf des Einkommensteuerreformgesetzes 2027, der die Einkommensteuer auf bis zu 47 Prozent anheben soll und damit vor allem mittelständische Personenunternehmen trifft, während die Körperschaftsteuer für Kapitalgesellschaften gesenkt wird. …

Freiberufler-Ticker vom 11. September 2026

BFB und DKV vereinbaren Partnerschaft

Der BFB und die Deutsche Krankenversicherung (DKV), ein Unternehmen der ERGO Gruppe, arbeiten im Rahmen einer Marketingkooperation zusammen. Die DKV ist nunmehr „Partner der Freien Berufe“. Die Zusammenarbeit knüpft an die langjährige Erfahrung der DKV mit freiberuflichen Berufsgruppen an und rückt deren besondere Anforderungen an eine verlässliche Gesundheitsversorgung in den Fokus.

Freiberufler-Ticker vom 04. September 2026

Bundeskabinett beschließt Entwurf des Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetzes

Das Bundeskabinett beschloss am 2. September 2026 den Entwurf für das Startchancen- und Qualitäts­entwicklungsgesetz, mit dem die Qualität der frühkindlichen Bildung und die
Bildungschancen von Kindern verbessert werden sollen. Ab dem Alter von vier Jahren sollen Sprach- und Entwicklungsstände verbindlich erfasst und Kinder mit Förderbedarf gezielt unterstützt werden. Kitas, die besonders viele Kinder in herausfordernden Lebenslagen betreuen,
sollen zusätzliche Personalstellen und weitere Unterstützung erhalten, wobei mindestens zehn Prozent der Kitas in jedem Bundesland profitieren sollen. Für die langfristige Qualitätsentwicklung stellt der Bund den Ländern bis 2034 rund 9,25 Milliarden Euro zur Verfügung; das Gesetz soll
schrittweise ab 2027 umgesetzt werden.