Freie Berufe im Saarland
für den Einzelnen und für das Gemeinwohl
Freie Berufe
In Deutschland sind die sogenannten Freien Berufe dadurch gekennzeichnet, dass sie aufgrund besonderer beruflicher Qualifikation persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig geistig-ideelle Leistungen erbringen…
Freie Berufe in Zahlen
Zuverlässiges Indiz für den Beitrag der Freien Berufe zur Wirtschaftsleistung im Saarland ist der Anteil von rund 3,80 Milliarden Euro am Gesamtumsatz aller Wirtschaftszweige in Höhe von rund 104,51 Milliarden Euro. Damit erwirtschaften die Freien Berufe 3,64 Prozent des Gesamtumsatzes im Saarland…
Freie Berufe in Kammern und Verbänden
Wegen ihrer Allgemeinwohlbindung unterliegen die Freien Berufe in Deutschland in aller Regel besonderen berufsrechtlichen Bindungen nach Maßgabe der staatlichen Gesetzgebung und/oder des von ihrer jeweiligen Berufsorganisation…
Aktuelles
Freiberufler-Ticker vom 04. September 2026
Bundeskabinett beschließt Entwurf des Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetzes
Das Bundeskabinett beschloss am 2. September 2026 den Entwurf für das Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz, mit dem die Qualität der frühkindlichen Bildung und die
Bildungschancen von Kindern verbessert werden sollen. Ab dem Alter von vier Jahren sollen Sprach- und Entwicklungsstände verbindlich erfasst und Kinder mit Förderbedarf gezielt unterstützt werden. Kitas, die besonders viele Kinder in herausfordernden Lebenslagen betreuen,
sollen zusätzliche Personalstellen und weitere Unterstützung erhalten, wobei mindestens zehn Prozent der Kitas in jedem Bundesland profitieren sollen. Für die langfristige Qualitätsentwicklung stellt der Bund den Ländern bis 2034 rund 9,25 Milliarden Euro zur Verfügung; das Gesetz soll
schrittweise ab 2027 umgesetzt werden.
Freiberufler-Ticker vom 28. August 2026
Einladung zum Austausch – letzte freie Plätze vor Ort beim BFB-Gesprächsforum „Junge Freie Berufe“
Für das nächste Treffen des BFB-Gesprächsforums „Junge Freie Berufe“ am 18. September 2026 in Berlin sind noch letzte Plätze für die Teilnahme vor Ort verfügbar. Ab 16 Uhr sind interessierte junge Freiberuflerinnen und Freiberufler herzlich eingeladen, vor Ort oder digital teilzunehmen, sich zu vernetzen und auszutauschen sowie eigene Impulse zu berufsübergreifenden Themen der Freien Berufe einzubringen. Ein gemeinsamer Ausklang auf Selbstzahlerbasis ist ab 18 Uhr geplant. Die Teilnahme ist kostenlos. Die letzten Plätze vor Ort werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Details zu den Veranstaltungsorten in Berlin-Mitte folgen. Alle Orte liegen in bequemer Reichweite des Hauptbahnhofs. Es gibt keine formale Altersgrenze; besonders angesprochen sind jedoch Berufsträgerinnen und Berufsträger bis etwa 45 Jahre. Interessierte schreiben gerne an veranstaltung@freie-berufe.de und melden sich direkt hier an. Sollten Sie nach der Anmeldung über das Online-Formular keine Bestätigungsmail erhalten, nehmen Sie bitte kurz unter veranstaltung@freie-berufe.de Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und den Austausch im Netzwerk „Junge Freie Berufe“ mitgestalten!
Freiberufler-Ticker vom 31. Juli 2026
IFM-Studie zur Ausbildung
Wie das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn am 29. Juli 2026 mitteilte, stieg die Zahl der Auszubildenden Ende 2025 erstmals seit 2020 wieder leicht an und lag Ende Dezember 2025 bei über 1,5 Millionen. Vor allem Großbetriebe profitieren von dieser Entwicklung: Dort nahm die Zahl der Auszubildenden um 2,9 Prozent zu, während sie in Kleinstbetrieben um 3,4 Prozent zurückging. Insgesamt zieht es immer mehr junge Menschen in größere Unternehmen, obwohl kleine und mittlere Betriebe weiterhin rund 70 Prozent aller Auszubildenden ausbilden. Ein Hauptproblem der Kleinstbetriebe ist, dass sie ihre Ausbildungsplätze häufig nicht besetzen können und deshalb zunehmend aus der Ausbildungsstatistik verschwinden. Das IfM sieht darin keinen mangelnden Ausbildungswillen der kleinen Betriebe, sondern vor allem einen verschärften Wettbewerb um Nachwuchskräfte und Schwierigkeiten bei der Gewinnung geeigneter Bewerberinnen und Bewerber.