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Freie Berufe im Saarland

für den Einzelnen und für das Gemeinwohl

Freie Berufe


In Deutschland sind die sogenannten Freien Berufe dadurch gekennzeichnet, dass sie aufgrund besonderer beruflicher Qualifikation persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig geistig-ideelle Leistungen erbringen…

Freie Berufe in Zahlen


Zuverlässiges Indiz für den Beitrag der Freien Berufe zur Wirtschaftsleistung im Saarland ist der Anteil von 3,09 Milliarden Euro am Gesamtumsatz aller Wirtschaftszweige in Höhe von ca. 91,67 Milliarden Euro im Saarland…

Freie Berufe in Kammern und Verbänden


Wegen ihrer Allgemeinwohlbindung unterliegen die Freien Berufe in Deutschland in aller Regel besonderen berufsrechtlichen Bindungen nach Maßgabe der staatlichen Gesetzgebung und/oder des von ihrer jeweiligen Berufsorganisation…

Aktuelles


Freiberulfer-Ticker vom 13. März 2026

Zugang zu Elterngeld soll leichter werden

Die Bundesregierung bekräftigt ihr Ziel, den Bezug des Elterngelds zu vereinfachen und zu digitalisieren. Allerdings nennt sie in der entsprechenden Antwort (21/4446) auf eine Kleine Anfrage keinen genauen Zeitpunkt dafür. Darüber berichtete der Deutsche Bundestag am 11. März 2026. Mit den Empfehlungen der Kommission zur Sozialstaatsreform vom 27. Januar 2026 lägen konkrete Vorschläge zur Verbesserung des Zugangs und des Vollzugs von familienbezogenen Leistungen vor, heißt es in der Antwort weiter. „Die Kommission empfiehlt unter anderem einen einheitlichen und zentralen digitalen Zugang zu allen Sozialleistungen – also auch den familienbezogenen Leistungen. Der BFB setzt sich für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein, insbesondere für selbstständige Freiberuflerinnen, für die weiterhin zentrale Hürden bestehen. Die Reform des Elterngelds ist ein wichtiger Bestandteil dieser Position und wird vom BFB auch in politischen Gesprächen sowie gemeinsam mit anderen Verbänden vertreten.

Freiberufler-Ticker vom 06. März 2026

Fachkräftelücke bei Freien Berufen bleibt hoch und kostet 14,3 Milliarden Wertschöpfung

Trotz eines leichten Rückgangs bleibt der Fachkräftemangel in den Freien Berufen eine zentrale Herausforderung. Laut einer Sonderauswertung der BFB-Konjunkturumfrage Winter 2025 fehlen derzeit rund 187.000 Arbeitskräfte. BFB-Präsident Dr. Stephan Hofmeister: „Durch rund 187.000 unbesetzte Stellen entstehen den Freien Berufen aufs Jahr gerechnet Umsatzverluste von etwa 14,3 Milliarden Euro.“ Der Rückgang der Fachkräftelücke hat mehrere Ursachen: Offene Stellen konnten teilweise besetzt werden und auch deshalb, weil die Freien Berufe ihren Personalbedarf nach unten anpassen, wenn dieser dauerhaft nicht gedeckt werden kann. Der Bedarf verschwinde damit zwar aus der Statistik, bleibe aber real. Hierüber berichteten die Medien der „Neue Berliner Redaktionsgesellschaft“ wie die Mitteldeutsche Zeitung oder die Dresdner Neuesten Nachrichten im Verlauf dieser Woche.

Freiberufler-Ticker vom 20. Februar 2026

„Vergaberecht mittelstandsgerecht gestalten!“

„Vergaberecht mittelstandsgerecht gestalten!“ forderten BFB und weitere Verbände aus
Handwerk, Bauwirtschaft sowie den planenden Berufen in ihrem aktuellen Aufruf, welcher an die zuständige Fachpolitik adressiert wurde. Die Verbände sehen mit großer Sorge die unklare und verzögerte Ausgestaltung des Vergabebeschleunigungsgesetzes. Die zunehmende Vergabe immer größerer Lose schließt regionale Betriebe und den Mittelstand faktisch vom Wettbewerb um öffentliche Aufträge aus. Besonders die Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen wird dadurch nicht als Chance, sondern als existenzielle Bedrohung wahrgenommen. Politische Kompromisse haben das im Koalitionsvertrag verankerte Ziel einer mittelstandsfreundlichen Vergabe mehrfach aufgeweicht. Gefordert wird daher dringend ein Vergaberecht, das Handwerk
und Mittelstand wieder faire Wettbewerbschancen gibt und ihre Rolle als Konjunkturmotor stärkt.