Skip to main content

Freie Berufe im Saarland

für den Einzelnen und für das Gemeinwohl

Freie Berufe


In Deutschland sind die sogenannten Freien Berufe dadurch gekennzeichnet, dass sie aufgrund besonderer beruflicher Qualifikation persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig geistig-ideelle Leistungen erbringen…

Freie Berufe in Zahlen


Zuverlässiges Indiz für den Beitrag der Freien Berufe zur Wirtschaftsleistung im Saarland ist der Anteil von 3,09 Milliarden Euro am Gesamtumsatz aller Wirtschaftszweige in Höhe von ca. 91,67 Milliarden Euro im Saarland…

Freie Berufe in Kammern und Verbänden


Wegen ihrer Allgemeinwohlbindung unterliegen die Freien Berufe in Deutschland in aller Regel besonderen berufsrechtlichen Bindungen nach Maßgabe der staatlichen Gesetzgebung und/oder des von ihrer jeweiligen Berufsorganisation…

Aktuelles


Freiberufler-Ticker vom 31. Juli 2026

IFM-Studie zur Ausbildung

Wie das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn am 29. Juli 2026 mitteilte, stieg die Zahl der Auszubildenden Ende 2025 erstmals seit 2020 wieder leicht an und lag Ende Dezember 2025 bei über 1,5 Millionen. Vor allem Großbetriebe profitieren von dieser Entwicklung: Dort nahm die Zahl der Auszubildenden um 2,9 Prozent zu, während sie in Kleinstbetrieben um 3,4 Prozent zurückging. Insgesamt zieht es immer mehr junge Menschen in größere Unternehmen, obwohl kleine und mittlere Betriebe weiterhin rund 70 Prozent aller Auszubildenden ausbilden. Ein Hauptproblem der Kleinstbetriebe ist, dass sie ihre Ausbildungsplätze häufig nicht besetzen können und deshalb zunehmend aus der Ausbildungsstatistik verschwinden. Das IfM sieht darin keinen mangelnden Ausbildungswillen der kleinen Betriebe, sondern vor allem einen verschärften Wettbewerb um Nachwuchskräfte und Schwierigkeiten bei der Gewinnung geeigneter Bewerberinnen und Bewerber.

Freiberufler-Ticker vom 17. Juli 2026

Parlamentarisches Frühstück der AG Mittelstand

Die jüngsten Ergebnisse des Koalitionsausschusses standen im Mittelpunkt des parlamentarischen Frühstücks der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand am 30. Juni 2026. In der AG Mittelstand arbeitet der BFB mit neun weiteren maßgeblichen Organisationen zusammen. Im Dialog mit Gitta Connemann MdB (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, sowie Sandra Stein MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages, wurden die Auswirkungen des Reformpakets auf den Mittelstand diskutiert. Das vorgelegte Reformpaket setzt erste wichtige Signale. Im offenen Austausch mit den beiden Politikerinnen und zahlreichen weiteren Bundestagsabgeordneten wurde jedoch deutlich, worauf es aus Sicht des Mittelstands nun besonders ankommt. Bei neuen Regelungen muss der Mittelstand von Beginn an mitgedacht werden, damit für die Unternehmen keine zusätzlichen Pflichten, Risiken oder Belastungen entstehen.

Freiberufler-Ticker vom 03. Juli 2026

Freie Berufe fordern klare Regeln für digitale Plattformen

Der BFB und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) fordern klare Regeln für digitale Plattformen. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung am 30. Juni 2026 in Berlin warnten beide Organisationen vor einer zunehmenden Marktmacht weniger Anbieter im digitalen Raum. Digitale Plattformen erleichterten zwar den Zugang zu freiberuflichen Leistungen, könnten aber auch neue Abhängigkeiten schaffen, etwa bei Terminvermittlung, Sichtbarkeit, Datenzugang und Preiswahrnehmung. BFB-Präsident Dr. Stephan Hofmeister betonte, persönliche Verantwortung, fachliche Unabhängigkeit und Vertrauen müssten auch in digitalen Märkten gelten. BZÄK-Präsidentin Dr. Romy Ermler verwies darauf, dass Plattformen inzwischen weit über reine Vermittlungsdienste hinausgingen und politische Regelungen notwendig seien. In einer Paneldiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Plattformwirtschaft, Datenschutz, Politik und Medien wurden unter anderem Wettbewerb, Datenschutz, Künstliche Intelligenz, Transparenz und Meinungsfreiheit diskutiert. BFB und BZÄK sprachen sich für einen digitalen Ordnungsrahmen aus, der Wettbewerb ermöglicht, Monopolisierung verhindert und die besonderen Anforderungen der Freien Berufe berücksichtigt.