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Freie Berufe im Saarland

für den Einzelnen und für das Gemeinwohl

Freie Berufe


In Deutschland sind die sogenannten Freien Berufe dadurch gekennzeichnet, dass sie aufgrund besonderer beruflicher Qualifikation persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig geistig-ideelle Leistungen erbringen…

Freie Berufe in Zahlen


Zuverlässiges Indiz für den Beitrag der Freien Berufe zur Wirtschaftsleistung im Saarland ist der Anteil von 3,09 Milliarden Euro am Gesamtumsatz aller Wirtschaftszweige in Höhe von ca. 91,67 Milliarden Euro im Saarland…

Freie Berufe in Kammern und Verbänden


Wegen ihrer Allgemeinwohlbindung unterliegen die Freien Berufe in Deutschland in aller Regel besonderen berufsrechtlichen Bindungen nach Maßgabe der staatlichen Gesetzgebung und/oder des von ihrer jeweiligen Berufsorganisation…

Aktuelles


Freiberufler-Ticker vom 17. Juli 2026

Parlamentarisches Frühstück der AG Mittelstand

Die jüngsten Ergebnisse des Koalitionsausschusses standen im Mittelpunkt des parlamentarischen Frühstücks der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand am 30. Juni 2026. In der AG Mittelstand arbeitet der BFB mit neun weiteren maßgeblichen Organisationen zusammen. Im Dialog mit Gitta Connemann MdB (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, sowie Sandra Stein MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages, wurden die Auswirkungen des Reformpakets auf den Mittelstand diskutiert. Das vorgelegte Reformpaket setzt erste wichtige Signale. Im offenen Austausch mit den beiden Politikerinnen und zahlreichen weiteren Bundestagsabgeordneten wurde jedoch deutlich, worauf es aus Sicht des Mittelstands nun besonders ankommt. Bei neuen Regelungen muss der Mittelstand von Beginn an mitgedacht werden, damit für die Unternehmen keine zusätzlichen Pflichten, Risiken oder Belastungen entstehen.

Freiberufler-Ticker vom 03. Juli 2026

Freie Berufe fordern klare Regeln für digitale Plattformen

Der BFB und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) fordern klare Regeln für digitale Plattformen. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung am 30. Juni 2026 in Berlin warnten beide Organisationen vor einer zunehmenden Marktmacht weniger Anbieter im digitalen Raum. Digitale Plattformen erleichterten zwar den Zugang zu freiberuflichen Leistungen, könnten aber auch neue Abhängigkeiten schaffen, etwa bei Terminvermittlung, Sichtbarkeit, Datenzugang und Preiswahrnehmung. BFB-Präsident Dr. Stephan Hofmeister betonte, persönliche Verantwortung, fachliche Unabhängigkeit und Vertrauen müssten auch in digitalen Märkten gelten. BZÄK-Präsidentin Dr. Romy Ermler verwies darauf, dass Plattformen inzwischen weit über reine Vermittlungsdienste hinausgingen und politische Regelungen notwendig seien. In einer Paneldiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Plattformwirtschaft, Datenschutz, Politik und Medien wurden unter anderem Wettbewerb, Datenschutz, Künstliche Intelligenz, Transparenz und Meinungsfreiheit diskutiert. BFB und BZÄK sprachen sich für einen digitalen Ordnungsrahmen aus, der Wettbewerb ermöglicht, Monopolisierung verhindert und die besonderen Anforderungen der Freien Berufe berücksichtigt.

Freiberufler-Ticker vom 26. Juni 2026

Stimmung unter den Freien Berufen hat sich spürbar verschlechtert

Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage, die das Institut für Freie Berufe im Auftrag des BFB durchgeführt hat. Medien der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft wie die Lausitzer Rundschau berichteten vorab exklusiv darüber. Die anhaltende wirtschaftliche Schwäche hinterlässt Spuren. BFB-Präsident Dr. Stephan Hofmeister spricht von einem „klaren Warnsignal“. Die Ergebnisse machten deutlich, dass die Zuversicht auf eine baldige wirtschaftliche Trendwende schwindet. Gefordert seien nun keine weiteren Ankündigungen, sondern wirksame Reformpakete, die Planungssicherheit schaffen, Bürokratie abbauen, Vertrauen stärken und die Versorgung von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen sichern. Vorhaben, die neue Belastungen auslösen, bewährte Strukturen schwächen oder ohne ausreichende Einbindung der Praxis entstehen, erfüllen diesen Anspruch nicht. Auch die immer kürzeren Stellungnahmefristen in Gesetzgebungsverfahren erschwerten eine sorgfältige fachliche Mitwirkung und erhöhten das Risiko praxisferner Regelungen. Wer tragfähige Reformen wolle, müsse die Expertise der Praxis frühzeitig einbinden.